Es ist ein altes und immer wiederkehrendes Thema: “Passt mein Sattel?” und natürlich auch ”Wie kann das beurteilt werden?”.
Dass man darüber die unterschiedlichsten Meinungen zu hören bekommt, ist nicht wirklich erstaunlich, da es ein recht komplexes Thema ist. Deshalb sind auch die verschiedenen Hilfsmittel wie “Sattelgitter”, “Saddlechecker” oder moderne “Satteldruckmessungen” meiner Meinung nach zu einseitig und nur beschränkt aussagekräftig, spr. einsetzbar.
Genau diese Problematik war für mich der Grund den “Topspine Sattelcheck” auszuarbeiten und mit Hilfe eines Osteopathen noch zu verfeinern.
Die einheitliche Sichtweise von “Anatomie des Pferdes”, “Kenntnisse des Westernsattels” und der “Beurteilung des reiterlichen Verhaltens” sind dabei die Grundlagen um eine Optimierung und Anpassung des geeigneten Sattels machen zu können. Bei bereits gerittenen Pferden werden zudem die natürlichen Reflexe und die Beweglichkeit des Skeletts sanft getestet. Zusammen mit der Palpation (med. Abtastung) von Widerristgegend, Sattellage und Lendenwirbel (bis ISG) können damit auch schon kleinere Schädigungen früh genug erkannt werden. Es heisst nicht, dass nur weisse Haare oder ein lahmes Pferd ein Zeichen für einen “Satteldruck” sind!
Deshalb beobachte Dein Pferd genau. Wenn es trotz korrekter Arbeit und Training immer schlechter läuft, die Ohren anlegt, mit dem Schweif schlägt, den Kopf schüttelt, nicht mehr richtig unter sich treten will, den Kopf gern hochreisst oder gar schon beim Satteln seinen Unwillen zeigt, dann warte nicht zu lange. Es lohnt sich.
Der “Topspine Sattelcheck” gehört kostenlos zum Service beim Kauf eines neuen Sattels dazu. Er kann aber auch als Dienstleistung ohne weitere Verpflichtung zum Ansatz von 120.- angefordert werden.
Peter Markwalder
Trainer SVPS + SWRA B
Hier das PDF mit den Musterbildern des Pferderückens zum
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